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Törggelen



1. Tag: Wein & Wandern

Leichtes Mittagessen mit dazu passenden Weinen. Am Nachmittag Wanderung entlang dem wein.weg in Kaltern, der in einer Art Achterschleife zum Kalterer See führt, vorbei an Lagen und Weinhöfen. Damit dem Weinwanderer bewusst wird, wie viele verschiedene Riegel (Weinlagen) er auf dem wein.weg passiert, sind diese mit in den Boden eingelassenen Schwellen markiert.
Darauf zu lesen: Vial, Prunar, Puntara, Palurisch … – wohlklingende Riegelnamen rätoromanischen Ursprungs. Die Schwellen sind aus weißem Kalkstein mit Buchstaben aus Metall, der Punkt ist aus Porphyr. Kalk und Porphyr kommen im Boden vor, aus dem heraus der Wein wächst, und leuchten von den Bergen rings um Kaltern. Abseits des geschäftigen Alltagstreibens hat der Wanderer einen wunderbaren Ausblick auf die Landschaft.

Abendessen in einem originellen Törggelekeller.

2. Tag: WeinSafari & Geschichten

WeinSafari auf 2.000 Jahre alten Wegen, eine Entdeckungsreise: Auf dem Tagesprogramm stehen Weinverkostungen auf alten Weinhöfen und in alteingesessenen Kellereien, Treffen mit bedeutenden Persönlichkeiten aus dem Südtiroler Weinbau, ein Degustations-Mittagessen, nebenbei Geschichte und Kultur.

Seit über 3.000 Jahren wird in Südtirols Süden Wein angebaut. Über 85 % der gesamten Südtiroler Weinproduktion stammen aus dieser klimatisch begünstigten Region: Weißburgunder, Chardonnay, Gewürztraminer, Kalterersee, Vernatsch, St. Magdalener, Lagrein, Blauburgunder, Merlot und der "Spargelwein" Terlaner Sauvignon sind nur die "Aushänge-Etiketten".

3. Tag: Keschtnweg & Törggelen

Die farbenfrohen Herbsttage laden ein zum Wandern von Hof zu Hof und immer wieder zur Einkehr und zum Verkosten der herbstlichen Köstlichkeiten. Die Kastanie war bis ins 20. Jh. neben der Kartoffel eine wichtige Ernährungsgrundlage der Bauern, das Holz aufgrund seiner Härte ein idealer und stabiler Baustoff und das Laub diente als Streu in den Ställen.
Um die verschiedenen Traditionen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde die Idee vom Keschtnweg geboren, der von Vahrn im Eisacktal bis nach Bozen führt und als Themenweg die Kastanie aus verschiedenen Winkeln beleuchtet.

Der Keschtnweg über den Ritten ist ca. 30 km lang (Gehzeit ca. 9-10 Stunden) und obwohl man sich mehr oder weniger immer auf einer Höhenebene bewegt, sind doch über 1.000 Höhenmeter zu bewältigen. Sehenswürdigkeiten entlang dem Weg: uralte Siedlungsstätten, zahlreiche Kirchen aus verschiedenen Epochen, ein römischer Friedhof, eine Schlossruine, und das Rittner Wahrzeichen, die Erdpyramiden.

Rückfahrt und Abendessen im Hotel.

4. Tag: Ötzi & …

Besuch des Südtiroler Archäologiemuseums, auch "Ötzi- Museum" genannt, in der Bozner Altstadt. Es ist der neue Wohnsitz des ca. 5.400 Jahre alten Mannes aus dem Eis, der Mumie vom Similaungletscher. Hier ist die gesamte Geschichte Südtirols, von der Altsteinzeit bis zur Karolingerzeit, dokumentiert und durch archäologische Funde, Modelle, Hologramme, Videos und akustischen Eindrücken veranschaulicht.

Anschließend Bummel durch die Gassen der Bozner Altstadt. Wie wäre es mit einem Mittagessen in alten Mauern? In der burgenreichste Region Europas haben Sie die Qual der Wahl... 

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