Architektur & Wein 1. Tag: Weingut Alois Lageder Start mit einem leichten Mittagessen mit dazu passendem Wein.
Am Nachmittag Besuch des Weingutes Alois Lageder in Margreid. Das Kellereigebäude des historischen Weingutes Ansitz Löwengang wurde durch einen Neubau für Produktion und Verwaltung (Bj. 1998, Architekten Abram & Schnabel, Bozen) im Sinne eines ganzheitlichen Wirtschaftens erweitert, bei dem Mensch und Umwelt im Mittelpunkt stehen. Einen besonderen Stellenwert erhält auch die Kunst. So gibt es z.B. eine windbetriebene Klanginstallation für die im Keller gelagerten und in den Fässern reifenden Weine mit positiver Auswirkung auf den Reifungsprozess. 2. Tag: Eurac & ManincorAm Vormittag Besichtigung des Gebäudes der Europäischen Akademie Bozen, (Bj. 2002, Arch. Klaus Klada, Graz). Der beeindruckende Komplex wurde im Auftrag der faschistischen Machthaber zwischen 1934 und 1936 für die weibliche faschistische Jugend erbaut. Nun steht dem denkmalgeschützten Bau eine zeitgemäße Architektur mit Glas, Beton und Stahl zur Seite. Der Vinschger Künstler Manfred Alois Mayr entwarf das Farbkonzept für die Innenarchitektur.
Später am Vormittag Stadtführung durch die Altstadt von Bozen. Mittagessen in Bozen.
Am Nachmittag Besichtigung des Weingutes Manincor, gelegen inmitten der malerischen Hügellandschaft um den Kalterer See. Der kaum sichtbare Kellerneubau zeigt vom sensiblen Umgang mit der Landschaft: Behutsam "weiterbauen" unterm Weinberg. Ein klarer Anspruch an Funktionalität und eine maximale Ausschöpfung der unterirdischen Ressourcen sowie eine einfache, aber komplexe Struktur wurden zu den tragenden Elementen. Das Projekt des Architektenteams Angonese/ Köberl/Boday wurde zwischen 2002 und 2004 realisiert. 3. Tag: MMM Firmian & Winecenter Kaltern Am Vormittag Besichtigung des MMM Messner Mountain Museum Firmian (Bj. 2006). Es ist das Herzstück des Museumsprojektes von Extrembergsteiger Reinhold Messner. In den alten Mauern von Schloss Sigmundskron, ergänzt mit einer modernen Struktur aus Glas und Stahl, die der junge Architekt Werner Tscholl aus Morter gestaltet hat, erzählt Reinhold Messner von der Bedeutung der Berge für die Menschen.
Mittagessen: typische Marende in der Burgschenke.
Gegen Abend Aperitif im Winecenter der Kellerei Kaltern (Bj. 2006, Arch. "feld72", Wien). Das herausfordernde Projekt ist geprägt vom Dialog mit dem alten Baubestand von 1911. 4. Tag: Seebad KalternBesichtigung des neuen Seebades in Kaltern, (Bj. 2005-2006 Architekten "The Next Enterprise", Marie-Therese Harnoncourt und Ernst J. Fuchs, Wien), eine Freizeitwelt, abseits von Wasserrutschen und Wellenmaschinen. Die Architekten heben die Schwimmbecken aus ihrer gewohnten Verankerung: Das schwebende Dach mit integriertem Freibecken und der Blick in die Landschaft machen die Grenze zwischen dem Seebadbereich und dem Garten fließend.
Mittagessen am See.
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